Bioland lädt zu einem Online-Termin über den Lebensraum Kleegras im Ökolandbau ein.
Der fortschreitende Biodiversitätsverlust stellt eines der zentralen Umweltprobleme dar. Die Landwirtschaft hat aufgrund ihres hohen Flächenanteils einen großen Einfluss auf den Erhalt oder die Verringerung der Artenvielfalt. Ökologisch wirtschaftende Betriebe verfügen dabei aufgrund ihrer vielfältigen Fruchtfolgen und des Verzichts auf synthetische Betriebsmittel grundsätzlich über ein besonderes Potenzial, zur Förderung der Biodiversität beizutragen. Es gilt, dieses Potenzial möglichst auszuschöpfen. Kleegras bzw. Luzerne-Kleegras ist in vielen Öko-Betrieben mit Ackerflächen ein zentraler Bestandteil der Fruchtfolge. Es dient der Stickstofffixierung, stabilisiert die Bodenfruchtbarkeit und liefert hochwertiges Ackerfutter. Darüber hinaus unterdrückt es durch seine intensive Bodenbedeckung Beikräuter und trägt zur Bodenruhe bei. Gleichzeitig weist Kleegras im Vergleich zu anderen Ackerkulturen ein besonders hohes Potenzial als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten auf: Es ist häufig mehrjährig, bietet eine dichte Vegetationsstruktur, längere Perioden ohne Störung und schützt damit Bodenfauna, Insekten, Kleinsäuger, Niederwild und bodenbrütende Vogelarten. Mit geeigneten biodiversitätsfördernden Maßnahmen können Kleegrasflächen ihr ökologisches Potenzial als Lebensraum noch umfassender entfalten. In verschiedenen Forschungsprojekten wurden bereits Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität im Kleegras untersucht – stets unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Belange. Daraus haben sich praxistaugliche Empfehlungen entwickelt, deren Umsetzung jedoch in vielen Betrieben noch nicht angekommen ist. Häufig fehlt es an Wissen darüber, welche biodiversitätsfördernden Maßnahmen im Kleegras sinnvoll, praktikabel und mit dem Betriebsablauf vereinbar sind.
Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen lädt zu einer Veranstaltung über Futterwerbung bei extremer Dürre oder Nässe ein.
Trockenheit, Starkregen und extreme Wetterlagen stellen die Futterwerbung zunehmend vor neue Herausforderungen. Was gestern noch als bewährtes Erntemanagement galt, muss heute oft kurzfristig angepasst werden. Denn gerade bei der Grassilage entscheiden Erntezeitpunkt, Befahrbarkeit und Siliermanagement maßgeblich darüber, ob am Ende eine hochwertige und schmackhafte Silage im Silo liegt. Die Online-Abendveranstaltung widmet sich deshalb der Frage: Wie lässt sich auch unter schwierigen Wetterbedingungen eine gute Futterqualität und ausreichende Mengen an Futter sichern – und gleichzeitig wirtschaftlich arbeiten? Dabei werden Handlungsoptionen rund um die Erntezeitpunkte der Grassilage und die Anlage des Silos sowie die Futtervorratshaltung angesprochen. In einem weiteren Beitrag liegt der Fokus auf wirtschaftlichen Aspekten der Schnittnutzung. Neben den fachlichen Impulsen bleibt ausreichend Zeit für Fragen und den gemeinsamen Austausch.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 15. Oktober.
Das Netzwerk Fokus Tierwohl lädt zu einem Seminar zum Thema "Gesunde Schafherde - nachhaltig entwurmen, richtig füttern" ein.
Eine gesunde und leistungsfähige Schafherde setzt gutes Management voraus. Zwei zentrale Bausteine dabei sind ein gezieltes, nachhaltiges Entwurmungsmanagement und eine bedarfsgerechte Fütterung. Dr. Eva Petzl gibt einen kompakten Überblick über die Entstehung von Resistenzen und zeigt Möglichkeiten für ein nachhaltiges Entwurmungsmanagement auf. Barbara Misthilger zeigt die wichtigsten Punkte in der Schaffütterung – von der Futtererzeugung und Qualitätsbeurteilung über die Futtervorlage bis zur Rationsgestaltung und Futtermengenplanung. Dabei steht die bedarfsgerechte Versorgung der Tiere im Mittelpunkt. Die Online-Veranstaltung richtet sich an Schäfereien sowie an alle Interessierten und Hobbyhalter von Schafen, die ihre Kenntnisse im Entwurmungsmanagement und in der Fütterung vertiefen und praktische Tipps für die eigene Tierhaltung mitnehmen möchten.
Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen lädt zu einer Veranstaltung über die richtige Einschätzung des Weidefutterbedarfs einer Kuh ein.
Wie lässt sich feststellen, wie viel Futter eine Milchkuh tatsächlich auf der Weide aufnimmt? Und welchen Einfluss haben Weidesystem, Weidezeit und Hitzeperioden auf das Verhalten der Tiere und die Futteraufnahme? Diesen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt GreenDairy am Versuchsbetrieb Gladbacher Hof der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Projekt werden eine Low-Input- und ein High-Input-Milchviehherde miteinander verglichen. Während im Low-Input-System die Fütterung stärker auf Grünland und Weide basiert, kommen im High-Input-System zusätzlich größere Anteile hofeigener Maissilage und Kraftfutter zum Einsatz. Untersucht wird, wie sich die unterschiedlichen Produktions- und Fütterungssysteme auf Futteraufnahme, Milchleistung, Tierwohl und Umweltwirkungen auswirken. Bei der Abendveranstaltung geht es zunächst um die Trockenmasseaufnahme von Milchkühen auf der Weide und die Frage, wie sich die tatsächlich aufgenommene Futtermenge zuverlässig erfassen lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Fragen rund um Weideverhalten, Futterangebot und Weidemanagement: Wie lange verbringen Kühe auf der Weide? Wie lässt sich der Weideaufwuchs bestimmen? Und welche Faktoren beeinflussen, wie viel Futter die Tiere tatsächlich aufnehmen? Ergänzt wird die Veranstaltung durch Einblicke in weitere Aspekte des Forschungsprojekts, darunter Tierwohl und Hitzestress mithilfe des Temperature-Humidity-Index (THI) sowie Umweltwirkungen und der CO₂-Fußabdruck unterschiedlicher Milchproduktionssysteme.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 19. November.
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen lädt zu einem Vortrag über die Grundlagen der Pferdeweide ein.
Gesunde und vitale Pferde erfreuen sich an regelmäßigem Weidegang. Damit dies gewährleistet werden kann, ist es wichtig das Grünland optimal zu pflegen und in einem guten Zustand zu erhalten. Das ermöglicht Erträge auf der Fläche zu sichern, eine gute Futtergrundlage zu schaffen und durch eine gesunde und trittfeste Narbe genügend Raum für Auslauf zu sichern.
In diesem Onlineseminar soll veranschaulicht werden, welcher Pflege die Weide im Jahresverlauf bedarf, wie man eine gute und vitale Grasnarbe erhalten kann, welche Arten auf dem Grünland zu fördern und welche zu unterdrücken sind, wie Bodenproben gezogen werden sollten und wie deren Ergebnisse zu interpretieren sind, wie gedüngt und gekalkt werden sollte, welche Pflegemaßnahmen wie Schleppen, Walzen und Mulchen wann sinnvoll sind, welche Problemunkräuter im Auge zu behalten sind und wie eine Bekämpfung gelingen kann und wann eine Narbenerneuerung angebracht ist. Ebenfalls wird zu den Themen Zaunbau, Parasiten und Mistlagerung informiert.
Um Anmeldung wird gebeten.
Die Schafzüchtervereinigung Nordrhein-Westfalen e.V. lädt zu einem Lehrgang über Fütterung ein.
Die Veranstaltung ist Teil einer Lehrgangsreihe und ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil aufgegliedert. Im Theorieteil werden die Themen Verdauung, Futtermitteln, Futterqualität, fütterungsbedingte Krankheiten, Behandlungsmöglichkeiten dersselben, Besonderheiten bei Lämmeraufzucht und -mast sowie Mineralfuttereinsatz beleuchtet. Im Praxisteil können die Beurteilung des Nährzustandes von Schafen, die Qualitätsbeurteilung von Futtermitteln und die Konservierung sowie Lagerung von Futtermitteln vertieft werden.
Um Anmeldung wird gebeten.
Die Schafzüchtervereinigung Nordrhein-Westfalen e.V. lädt zu einem weiteren Lehrgang über Fütterung ein.
Die Veranstaltung ist Teil einer Lehrgangsreihe und ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil aufgegliedert. Im Theorieteil werden die Sommerfütterung, Weidesysteme und -führung, Pflegemaßnahmen, Grünlanderhaltung und -verbesserung, Protions- und Standweide, Nutzungsmanagement sowie Verfahrenstechnik bei der Herstellung und Lagerung von Heu und Grassilage beleuchtet. Im Praxisteil können die Handhabung von Elektrozäunen und Weidezaungeräten, die Bestimmung von Grünlandpflanzen und die Beurteilung der Nutzbarkeit von Flächen für Schafe vertieft werden. Außerdem wird die praktische Weidewirtschaft demonstriert.
Um Anmeldung wird gebeten.
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lädt zu einem Seminar über die Grundlagen des Managements einer Pferdeweide ein.
Das Tagesseminar vermittelt Grundlagen und zeigt Wechselbeziehungen der verschiedenen Beweidungssysteme in der Pferdehaltung auf. Themen wie Ansprüche des Pferdes ans Grünland, optimale Grünlandzusammensetzung oder auch Giftpflanzen im Grünland werden beleuchtet. Außerdem findet eine Grünlandbegehung statt.
Um Anmeldung wird gebeten.
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lädt zu einem Seminar über das Grünlandmanagement für Schaf- und Ziegenhalter ein.
Dieses Tagesseminar vermittelt Grundlagen zur Pflege von Dauergrünlandflächen und der Optimierung der Beweidung mit kleinen Wiederkäuern. Dabei werden unter anderem Pflege- und Düngungsmaßnahmen, Giftpflanzen im Grünland und futterbauliche sowie ernährsungsphysiologische Ansprüche kleiner Wiederkäuer an das Grünland thematisiert. Anschließend findet eine Flächenbegehung auf den Schafweiden von Haus Riswick statt.
Um Anmeldung wird gebeten.
NutriNet lädt zusammen mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und Bioland zu einem Feldtag über Weißklee ein.
An dem Feldtag wird das NutriNet vorgestellt sowie der Betrieb Ogrosen. Spannende Vorträge zu Weißkleebeisaat, -versuche, Düngung, Wurzelleistungen und trockentolerante Zwischenfrüchte werden ergänzt mit einer Felderrundfahrt und der Möglichkeit zum Austausch.
Um Anmeldung für den Mittagsimbiss wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 16. Oktober.
Die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern lädt zu einem Forum über Fütterung ein.
Das Forum beleuchtet unter anderem die Themen Mineralfutter, Trockensteherfütterung sowie automatische Fütterung und gibt einen Überblick über aktuelle Futterqualitäten.
Um Anmeldung wird gebeten, der Anmeldeschluss ist der 23. Oktober.
Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen lädt zu einer Exkursion auf Milchviehbetriebe ein.
Bei dieser Exkursion werden folgende Betriebe besichtigt: Muldagro, Landwirtschaftsbetrieb Sebastian Bützler, Markushof Losheim KG, Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Neumühle. Es werden Einblicke in verschiedene Melk- und Fütterungstechniken, Betriebsführung und -strukturen sowie unterschiedliche Haltungsformen gegeben. Außerdem bietet sich die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch untereinander.
Um Anmeldung wird gebeten, der Anmeldeschluss ist der 05. Oktober.
Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen lädt zur Praktikerschulung über Schafhaltung und Fütterung ein.
Bei dieser Veranstaltung soll es um die physiologischen Grundlagen der Schaffütterung, Futtermittel und die Fütterung von sowohl Mutterschafen und Aufzucht- als auch Mastlämmern gehen.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 23. November
Naturland lädt zur Öko-Milchviehtagung ein.
An diesem Tag soll es um aktuelle Entwicklungen am Milchviehmarkt gehen, ein Überblick über die wichtigsten Signale von Kühen gegeben werden sowie das Grünlandmanagement beleuchtet werden. Anschließend ist es möglich, die Cow-Welfare Stalleinrichtungen eines Praxisbetriebs im Einsatz zu erleben.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 30. November.
Die Bayerischen Staatsgüter laden zu einem Intensiv-Workshop über Effizienzsteigerung im Grünland ein.
Wie effizient ist unser Grünland wirklich? In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Ertragserfassung im Grünland und damit, welche Erkenntnisse sich aus den gewonnenen Daten ableiten lassen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, wie das eigene Grünland optimal bewirtschaftet werden kann, um Erträge, Artenvielfalt und Futterqualität gleichzeitig und nachhaltig zu verbessern.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 20. Oktober.
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft lädt zusammen mit der Tiehhaltungsschule Triesdorf zu einem Feldtag über Ackerbeweidung ein.
Welchen Nutzen hat die Ackerbeweidung mit Schafen für eine nachhaltige, ökologische, klimaangepasste und ressourcenschonende Landwirtschaft? Welche Vorteile bringt sie für Ackerbau und Schafhaltung? Am Feldtag sollen diese Fragen erörtert und die Diskussion mit einer Feldbesichtigung um praktische Erfahrungen und Veranschaulichungen ergänzt werden.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 15. Oktober.
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft lädt zur Jahrestagung zum Thema "Zukunftssichere Landwirtschaft gestalten" ein.
Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen – und zugleich eröffnen sich neue Chancen für zukunftsfähige Betriebe. Auf der Jahrestagung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) beleuchten Expertinnen und Experten praxisnah, wie landwirtschaftliche Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, Risiken wirksam managen und neue Perspektiven erschließen können. Freuen Sie sich auf Vorträge und Podiumsgespräche zu Unternehmensführung, Pflanzenbau, Tierhaltung, Diversifizierung sowie Innovationen und Wertschöpfungsketten – für eine Landwirtschaft mit Zukunft.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 13. November.
Die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein lädt zur sensorischen Qualitätsbewertung von Silage, Gärheu und Heu ein.
Die Seminarteilnehmer werden praktisch und theoretisch in die Grundlagen der sensorischen Futterbewertung mit dem neuen ÖAG-Schema 2020 eingeführt. Schwerpunkt ist die praktische Sinnesansprache von Silagen und Heuproben mit den neuen Bewertungsblättern, um Qualitätsmängel zu erkennen und zu klassifizieren. Darüber hinaus werden die Auswirkungen der Grundfutterqualität auf die Wiederkäuerfütterung und andere Nutztiere besprochen.
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 15. Oktober.
Die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein lädt zur 14. Schaffachtagung ein.
In drei Blöcken soll an diesem Tag ein breiter Blick auf aktuelle Themen der Schafhaltung geworfen werden: Von der Milchproduktion und -verarbeitung über das Grünlandmanagement bis hin zur Weidewirtschaft.
Um Anmeldung wird gebeten, der Anmeldeschluss ist der 30. Oktober.