Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein lädt zu einem Workshop über Futterkonservierung ein.
Voraussetzung für eine hohe Grundfutterleistung sind gute Grundfutterqualitäten und geringe Silierverluste. Auf vielen Betrieben besteht in diesem Bereich Optimierungspotenzial. Um mögliche Schwachstellen und Stellschrauben auf dem eigenen Betrieb zu erkennen, werden vormittags die Grundlagen der Silierung vermittelt, wobei je nach Interesse der Teilnehmenden einige Themenkomplexe auch intensiver angesprochen werden können, z. B. Clostridien + Buttersäuregärung, Hefen + alkoholische Gärung und Nacherwärmung, Verdichtung, Leguminosen. Anhand der Analyseergebnisse der eigenen Silagen wird in Gruppenarbeit die Silagequalität bewertet sowie Möglichkeiten zur Qualitätsverbesserung aufgezeigt, u. a. durch die Wahl eines geeigneten Siliermittels. Nachmittags werden am Fahrsilo Methoden des Silocontrollings gezeigt, Verdichtungen gemessen sowie die mitgebrachten Silagen sensorisch bewertet. Analysezertifikate und Silagen sind von den Teilnehmern/innen mitzubringen.
Um Anmeldung wird gebeten, der Anmeldeschluss ist der 13. März.
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lädt zu einem Seminar über das Grünlandmanagement bei Schafen und Ziegen ein.
Dieses Tagesseminar vermittelt Grundlagen zur Pflege von Dauergrünlandflächen und der Optimierung der Beweidung mit kleinen Wiederkäuern. Dabei geht es um folgende Themen: Futterbaulicher und ernährungsphysiologischer Anspruch kleiner Wiederkäuer an das Grünland, Einfluss verschiedener Rassen und Weidesysteme, Wechselbeziehungen zwischen Beweidung und Schnittnutzung verstehen - wie verändert sich das Grünland?, optimale Grünlandzusammensetzung von Dauergrünland zur Beweidung mit kleinen Wiederkäuern, Giftpflanzen im Grünland, Pflege- und Düngungsmaßnahmen, Grünlandnarben anlegen, entwickeln und erhalten. Abgerundet wird das Seminar durch eine Flächenbegehung auf den Schafweiden von Haus Riswick.
Um Anmeldung wird gebeten.
Das Landesamt Brandenburg lädt zusammen mit dem Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. zum Fütterungskurs ein.
Dieser Kurs beleuchtet die Grundsätze art- und bedarfsgerechter Fütterung bei Schafen, geht auf Nährstoffe und ihre Bedeutung ein und beleuchtet das Schaf als Wiederkäuer im Allgemeinen. Detaillierter wird außerdem auf die Fütterung von Mutterschafen und Lämmern eingegangen. Es werden zudem die tiergesundheitlichen Aspekte und die Rationsplanung betrachtet. Vollständig wird das Programm mit einen Rundgang durch den Schafbereich der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung.
Um Anmeldung wird gebeten.
Das Landesamt Brandenburg lädt zusammen mit dem Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. zum Grünlandkurs ein.
Dieser Kurs geht auf die Frage ein, was die Grünlandbewirtschaftung hergibt. Dabei wird auf den Bedarf von Mutterschaf und Lamm eingegangen und dem Futterangebot auf Brandenburgs Weiden gegenübergestellt. Es werden Erhaltungs- und Verbesserungsmöglichkeiten der Flächen diskutiert und Weide-Krankheiten beleuchtet. Weidetechnik und -führung werden besprochen und abgerundet wird der Tag mit einer Praxisdemonstration zum Thema Zauntechnik.
Um Anmeldung wird gebeten.
Das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum lädt zu einer Feldbegehung zum flachen Luzerneumbruch ein.
An bereits drei Tagen wurden 2025 Maschinen für den flachen Luzerneumbruch demonstriert. Bei dieser Veranstaltung soll nun der Fokus auf die Ergebnisse dieser Vorführungen gelegt und gemeinsam darüber diskutiert werden.
Weitere Details folgen.
Am 18. und 19. März finden die 4. Weihenstephaner Grünlandgespräche statt.
Grünland und Feldfutterbau umfassen ca. ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche Bayerns. Sie dienen in erster Linie der Produktion von Futter für Wiederkäuer und damit der Erzeugung von Milch und Fleisch. Hierbei liefern sie traditionell parallel eine Vielzahl an Ökosystemleistungen, sind wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere und prägen das Landschaftsbild wesentlich.Die hier im Bereich Forschung und Lehre tätigen Institutionen LfL, HSWT und TUM am Campus Weihenstephan laden nun bereits das vierte Mal Interessierte, Berater und Lehrer aus den Fachverwaltungen, den Verbänden und dem universitären Bereich zum Gespräch und Austausch ein. Der erste Tag dient der Information und Diskussion zu ausgewählten aktuellen Grünland- und Futterbauprojekten. Der Schwerpunkt soll hierbei auf der Diskussion der Teilnehmer liegen. Daher wird in diesem Tagungsformat den einzelnen ausgewählten Projekten und ihrer Diskussion zeitlich Raum gegeben. Am zweiten Tag widmet sich ein Workshop dem Thema "Die Rolle des Grünlandes in einem nachhaltigem Agrar- und Ernährungssystem".
Um Anmeldung wird gebeten, der Anmeldeschluss ist der 17. März.