Rotkleegras - Kopfbild

Aktionszentrum Mitte-West

Aktionszentrum Mitte-West
Im Aktionszentrum Mitte-West werden unter der Leitung des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) Themen rund um Anbau und Futternutzung von Kleegras- und Luzerneaufwüchsen aufgegriffen und demonstriert.
Dazu arbeitet der LLH mit zehn Demonstrationsbetrieben zusammen, die in Hessen und in den angrenzenden Regionen im südlichen Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz liegen. Durch die unterschiedlichen Standorte der Betriebe - von den zentralhessischen Ackerbaugebieten und der Rheinebene bis zu den höheren Mittelgebirgslagen in Eifel, Rhön und Hintertaunus - ergibt sich somit eine große Bandbreite an Anbaubedingungen für Futterleguminosen.

Die Demonstrationsbetriebe im AZ Mitte-West – sechs konventionell und vier ökologisch wirtschaftend – sind überwiegend auf Rinderhaltung, zumeist Milchvieh, aber auch Rindermast und Mutterkuhhaltung ausgerichtet. Sie verfügen über eine langjährige Erfahrung im Anbau verschiedener Futterleguminosen, die sie über die Zusammenarbeit im Netzwerk gerne weitergeben. Dargestellt werden Anbau, Konservierung und Verwertung von Kleegrasmischungen sowie auch von Luzerne bzw. Luzernegras.

Verschiedene Demonstrationsparzellen zu standortangepassten Mischungen bzw. Arten/Sorten und zur Düngung werden angelegt. Weitere Themen sind Anbautechniken und erfolgreiche Wertschöpfungsketten. Neben der Verwertung von kleinkörnigen Leguminosen als Eiweißfuttermittel in der Wiederkäuerfütterung wird in den kommenden Jahren mit den Veranstaltungen und Veröffentlichungen im Projekt auch ein innovativer Einsatz von Futterleguminosen in Bereichen wie zum Beispiel als Futter für Monogaster oder zum Nährstofftransfer in Ökobetrieben thematisiert.

Informationen aus dem Aktionszentrum Mitte-West

Im Gespräch
Interview: Luzerne auf dem Lehr- und Forschungsbetrieb Gladbacherhof

Zwei Personen im Interview zur Luzerne

Brigitte Köhler im Gespräch mit Johannes Eisert. Quelle: LLH

Warum die Königin der Futterpflanzen auf dem Gladbacherhof auch wie eine Königin behandelt wird, stellt Johannes Eisert im spannenden Interview auf den Ökofeldtagen 2022 dar. Im Gespräch mit Brigitte Köhler vom LLH, die eingangs einen Überblick über die Eiweißpflanzenstrategie des Bundes gibt, berichtet der Betriebsleiter über seine Motivation, sich als Demobetrieb bei KleeLuzPlus zu engagieren, welche Versuche in den letzten Jahrzehnten durchgeführt und welche Erkenntnisse daraus gewonnen wurden. Darüber hinaus führt er aus, wo aus seiner Sicht weiterhin Potenziale einer besseren Nutzung von kleinkörnigen Leguminosen bestehen.

Zum Video Externer Link

Aus der Praxis
Biodiversität im Ackerfutter auf dem Dottenfelderhof

Klee und Kräuter mit Wurzeln

Klee und Kräuter mit Wurzeln. Quelle: Martin Himmelmann

Dass Ertrag und Artenvielfalt im Ackerfutter kein Widerspruch sein muss, wird seit vielen Jahren erfolgreich vor den Toren Frankfurts auf dem Dottenfelderhof gezeigt. Im folgenden Beitrag werden die Vorteile, Herausforderungen und Möglichkeiten zur Umsetzung in der Praxis erläutert.

Zum Beitrag pdf 1,2 MB

Video
Klee und Luzerne als Alleskönner auf dem Hof Buchwald

Video Cover Hof Buchwald
Zu Besuch auf unserem Demobetrieb Hof Buchwald in der hessischen Wetterau. Der Naturland-Betrieb mit ca. 100 ha Ackerland und 10 ha Grünland ist ein vielfältiger Gemischtbetrieb, auf dem Charolais- und Limousin-Rinder ebenso wie Schweine gemästet werden. Und Weidehühner gibt es auch noch. Kein Wunder dass Klee- und Luzernegras hier nicht nur für die Distelbekämpfung eingesetzt, sondern auch als Futter und Beschäftigungsmaterial für die Tiere angebaut werden.

Zum Video Externer Link

Podcast
Sorten und Mischungsempfehlungen

Im Gespräch mit Katharina Weihrauch (Grünland- und Futterbauberatung LLH) werden spannende Fragen rund um Sorten und Mischungen beantwortet. Was ist überhaupt eine Sorte? Wie werden Sorten geprüft? Wie kommt es zu einer Empfehlung? Wo bekomme ich empfohlenes Saatgut her? Diese und viele weitere Informationen rund um das Thema der empfohlenen Sorten bekommt man im neuen Podcast des Demonet-KleeLuzPlus - dem Netzwerk für kleinkörnige Leguminosen.

Hessische Staatsdomäne Frankenhausen
Anlage einer Demonstrationsfläche im Rahmen des Demonet-KleeLuzPlus

Abdrehprobe zur Einstellung der Aussaatstärke_AZ-Mitte-West

Abdrehprobe zur Einstellung der Aussaatstärke
Quelle: Martin Himmelmann

Die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen ist der Lehr- und Versuchsbetrieb des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel und einer von bundesweit über 70 Demonstrationsbetrieben im Demonet KleeLuzPlus.

Auf einer der Ackerfutterflächen wurden zusätzlich zur Standardmischung drei weitere Kleegras-Varianten und eine Luzernegrasvariante mit jeweils einer Wiederholung streifenförmig angelegt. Die Auswahl der Mischungen basiert auf mehreren Fragestellungen. 

zum Beitrag pdf 1,6 MB

Futterkonservierung auf dem Demo-Betrieb Berlet in Osthessen
Silage-Rundballen im Strangwickelverfahren

Strangwickelverfahren Betrieb Berlet_AZ Mitte-West

Silage-Rundballen im Strangwickelverfahren auf dem Betrieb Berlet
Quelle: Herr Berlet

Auf dem KleeLuzPlus-Demonstrationsbetrieb von Herrn Berlet, der in Osthessen an den nördlichen Ausläufern der Rhön liegt, werden alle vier Schnitte des Grünlands und der Kleegrasflächen in Rundballen gepresst und als Silage im Strangwickelverfahren, auch Endlosballen genannt, konserviert. Die Grünfuttersilage dient neben der Maissilage als Futtergrundlage für 350 Mastbullen.

Herr Berlet hatte bereits auf seinem Lehrbetrieb den Strangwickler in der Praxis erlebt und mit diesen Erfahrungen fiel für ihn auch die Entscheidung, einen Strangwickler für den eigenen Betrieb anzuschaffen. 

zum Beitrag pdf 2,1 MB

Veranstaltungsnachlese
Feldabend auf der Demonstrationsfläche des Betriebs Freitag

Teilnehmer auf der Demofläche von Betrieb Freitag

Teilnehmer hinter dem Feldschilf auf der Demo-Fläche
Quelle: Werner Ebert

Am Abend des 19.08.2021 fand auf der Demonstrationsfläche des Betriebs Freitag aus Geismar eine Feldbegehung zur Luzerne statt. Im Rahmen des KleeLuzPlus-Projekts führten Martin Himmelmann (Projektmitarbeiter LLH) und Kurt Freitag (Landwirt) die Teilnehmenden durch den Abend mit zahlreichen Hinweisen zum Anbau und spannenden Praktiker-Informationen aus über 30 Jahren Luzerne-Erfahrung. 

Zum Beitrag pdf 828 KB

Veranstaltungsnachlese
Feldbegehung auf dem Betrieb Balser

Feldbegehung auf dem Betrieb Balser_LLH

Feldbegehung auf dem Betrieb Balser
Quelle: Martin Himmelmann

Am 23.07.21 fand auf dem Betrieb von Manfred Balser in Pohlheim eine Begehung der Demonstrations- und Praxisflächen im Rahmen des Demonet-KleeLuzPlus statt.
Zu Beginn stellte Brigitte Köhler (Eiweißpflanzenstrategie, LLH) das Demonet-KleeLuzPlus vor. Sie erläuterte dabei die Bedeutung von Klee und Luzerne als heimische Eiweißquellen in der Viehfütterung und den Stellenwert dieser luftstickstoffbindenden Pflanzen in der Fruchtfolge. Durch die Bestände führten Katharina Weihrauch, Grünland- und Ackerfutterberaterin, und Anna Techow, Grünlandreferentin (beide LLH). 

Zum Beitrag pdf 967 KB

Der Gladbacherhof
Schwefelversorgung von Futterleguminosen

Luzernebestand im 1. Hauptnutzungsjahr

Luzernegras-Bestand im 1. Hauptnutzungsjahr
Quelle: Franz Schulz

Die Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof ist der Lehr- und Versuchsbetrieb für ökologischen Landbau der Justus-Liebig-Universität Gießen und liegt bei Villmar im Lahntal.
Ein Untersuchungsschwerpunkt am Gladbacherhof liegt seit vielen Jahren in der Gestaltung eines optimalen Nährstoffhaushalts in ökologisch wirtschaftenden Betrieben. Dabei sind vor allem Stickstoff, Phosphor und Schwefel im Fokus der praxisnahen Forschung auf dem Betrieb. Der Gladbacherhof verfügt über eine langjährige Erfahrung im Anbau von zweijährigem Luzerne-Kleegrasgemenge, das zu Beginn einer 8-jährigen und 7-gliedrigen Fruchtfolge steht.  

Zum Beitrag pdf 613 KB

Veranstaltungsnachlese
Produktive Kleegras- und Luzernebestände: Mischungs- und Sortenwahl

Demoanlage mit Kleegrasmischungen

Demoanlage mit Kleegrasmischungen. Quelle: Philip Köhler.

Die Entscheidung für bestimmte Arten, Sorten und Mischungen im Ackerfutterbau hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab. Wegen der hohen Relevanz für den Erfolg des Futterbaus lohnt sich eine genaue Betrachtung. Der Online-Höfestammtisch der Landwirtschaftskammer NRW, des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen und des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg am 31.05.2021 im Rahmen des Projektes Demonet-KleeLuzPlus ging diesem Thema nach.  Mehr

Veranstaltungsnachlese
Luzerne- & Kleegrasheu – Qualität, Bergung und Nutzung

Am 26.4.2021 fand ein Online-Höfestammtisch in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer NRW zum Thema Heu statt. Die wichtigsten Aspekte aus der Diskussion fassen Sebastian Glowacki und Dr. Edmund Leisen zusammen. 

Zum Beitrag Externer Link

Ackerbauforum des LLH - Luzerneanbau

In der Videoreihe "Ackerbauforum" des LLH widmen sich zwei Ausgaben ganz dem optimalen Anbau von Luzerne. 

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
Erfolgreicher Luzerneanbau (Teil 1)

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
Erfolgreicher Luzerneanbau (Teil 2)