Rotkleegras - Kopfbild

Profitieren von Klee und Luzerne

Demonet-KleeLuzPlus

Aktionszentren mit Betrieben_neue Nummerierung

Luzerne und Klee sind wahre Alleskönner - vom Rind bis zum Regenwurm. In der Fütterung werden sie als Eiweißquelle oder Strukturzugabe genutzt, im Ackerbau zur Stickstofffixierung und zum Humusaufbau.

Mit neun institutionellen Partnern und über 70 konventionell sowie ökologisch wirtschaftenden Demonstrationsbetrieben wird von 2019 bis 2024 gemeinsam daran gearbeitet, die Potenziale kleinkörniger Leguminosen wie Klee und Luzerne aufzuzeigen. Die Ausdehnung von Anbau und Nutzung dieser heimischen Eiweißträger steht an erster Stelle.

Ziele des bundesweiten Netzwerkes sind:

  • den Anbau kleinkörniger Leguminosen wie Klee und Luzerne durch den Austausch mit Betrieben aus ganz Deutschland fördern und optimieren;
  • eine effiziente Ernte, Konservierung und Verwendung kleinkörniger Leguminosen, mit dem Schwerpunkt der innerbetrieblichen Nutzung als Eiweiß- und Grobfutter bei Milchvieh, aufzeigen und weitere innovative Einsatzgebiete und Möglichkeiten der verbesserten Wertschöpfung identifizieren;
  • durch Wissenstransfer in Praxis, Beratung und Bildung für die Bedeutung eines nachhaltigen Futterbaus auf Basis kleinkörniger Leguminosen sensibilisieren.

Aktuelle Beiträge

Feldtag Rotkleevermehrung auf dem Betrieb Siedersbeck
Auf dem Betrieb von Christian Siedersbeck in Niederbayern veranstaltete das Demonet-KleeLuzPlus einen digitalen Feldtag, auf dem die Rotkleevermehrung Schritt für Schritt erklärt wurde.
Betriebsbetreuer Franz Grundler stellt das Demonet kurz vor.
Der konventionell arbeitende Marktfruchtbetrieb suchte eine Verwertung für sein Rotkleegras und fand so den Weg zur Rotkleevermehrung. Christian Siedersbeck erläutert die Arbeitsschritte im Verlauf des Anbaujahres, zeigt die Besonderheiten im Vergleich zum Feldfutterbau auf und mit welchen Strategien er den auftretenden Herausforderungen begegnet.

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Biogas aus Kleegras
Wie kann man als spezialisierter Bio-Ackerbaubetrieb Kleegras sinnvoll verwerten? Bei Bioland-Landwirt Christian Hebig aus Franken war die Lösung schon vor der Umstellung vorhanden: eine Biogasanlage. Diese betreibt er gemeinsam mit zwei Kollegen. Im Video erfahrt ihr alles rund um die Anlage und was es beim Füttern mit Kleegras zu beachten gibt.

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Luzerne vom Feld bis zur Konserve
Luzerne ist ein wichtiges Glied in der Produktion von hochwertigem Eiweißfutter. Zu diesem Thema fand auf der Demonstrationsfläche von Stefan Pech ein Feldtag statt. Anschließend ging es gesammelt zur nahe gelegenen Futtertrocknung Lamerdingen eG. Dort bekamen die Praktiker eine Führung durch die Futtertrocknung. Es wurden alle Aspekte zur Luzerneproduktion vom Anbau bis zu den verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten angesprochen. Vielen interessierten Landwirten aus der Region konnten über verschiedenste Praktiker Informationen und die rege Diskussion die Bedeutung des Luzerneanbaus für eine nachhaltige Landwirtschaft nähergebracht werden.

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Schwefelversorgung von Futterleguminosen am Gladbacherhof
Ein Untersuchungsschwerpunkt am Gladbacherhof liegt seit vielen Jahren in der Gestaltung eines optimalen Nährstoffhaushalts in ökologisch wirtschaftenden Betrieben. Dabei sind vor allem Stickstoff, Phosphor und Schwefel im Fokus der praxisnahen Forschung auf dem Betrieb. Der Gladbacherhof verfügt über eine langjährige Erfahrung im Anbau von zweijährigem Luzerne-Kleegrasgemenge, das zu Beginn einer 8-jährigen und 7-gliedrigen Fruchtfolge steht.

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Stickstofffixierungsleistung von Futterleguminosen
Futterleguminosen erzielen in der Regel eine höhere Stickstofffixierung als Körnerleguminosen. Etwa 30 % des fixierten Stickstoffs werden durch die Leguminosen gebunden, so dass auch für die Folgefrüchte erhebliche Mengen an Stickstoff zur Verfügung stehen.

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